Allgemeine Geschäftsbedingungen
Online-Erklärungen ohne Anmeldung: Verträge hier kündigen oder Vertrag widerrufen. Vor der Abgabe können Sie Ihre Angaben prüfen; anschließend erhalten Sie eine Eingangsbestätigung per E-Mail.
Diese Bedingungen regeln die Nutzung von feworga. Sie gelten für private und gewerbliche Kunden. Die gesetzlichen Rechte von Verbrauchern, insbesondere bei digitalen Dienstleistungen, bleiben erhalten.
1. Anbieter und Geltungsbereich
Anbieter und Vertragspartner ist Angabe wird geladen.. Anschrift, Vertretung und Registerangaben stehen im Impressum. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die Nutzung der webbasierten feworga-Software einschließlich der zugehörigen Funktionen, Nachrichten und Gastportale. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang.
Verbraucher ist eine natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zuzurechnen sind. Unternehmer handelt bei Vertragsschluss in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit. Die Nutzung zur Verwaltung einer Ferienunterkunft allein schließt Verbrauchereigenschaften nicht aus. Abweichende Geschäftsbedingungen eines unternehmerischen Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich zustimmt.
2. Gegenstand und Leistungsumfang
feworga ist eine cloudbasierte Organisationssoftware für Vermieter von Ferienunterkünften. Je nach gebuchtem Tarif können insbesondere Unterkünfte, Gäste, Aufenthalte, Kalender, Aufgaben, Checklisten, Dokumente und Bilder, Vertragsvorlagen, Umsatzübersichten, E-Mail-Automatisierungen, Teamrollen, Gast- und Unterkunftsportale sowie Exportfunktionen genutzt werden. Erforderlich sind eine Internetverbindung und ein aktueller, für die angebotenen Webfunktionen geeigneter Browser.
Leistungsumfang und Mengengrenzen ergeben sich aus der bei Vertragsschluss geltenden Tarifbeschreibung. feworga vermittelt keine Unterkunft und ist nicht Vertragspartner eines Mietvertrags zwischen Vermieter und Gast. Die Erfassung von Mietzahlungen oder Kautionen in der Anwendung ist keine Zahlungsabwicklung für Gäste. Vorlagen und Auswertungen sind Arbeitshilfen und ersetzen keine individuelle Rechts-, Steuer-, Buchhaltungs-, Melde- oder Datenschutzberatung.
3. Konto und Vertragsschluss
Für die Nutzung ist ein Konto mit zutreffenden Angaben erforderlich. Der Kunde muss volljährig sein; handelt er für ein Unternehmen oder eine Organisation, muss er dazu berechtigt sein. Mit erfolgreicher Registrierung und Bereitstellung des Testzugangs kommt der Vertrag über diesen Zugang zustande. Eine Registrierung allein ist keine Bestellung eines kostenpflichtigen Abonnements.
Kostenpflichtige Abonnements werden ausschließlich Kunden mit Wohnsitz oder Geschäftssitz in Deutschland angeboten. Vor der Bestellung sind die zutreffende deutsche Wohn- oder Geschäftsanschrift als Rechnungsadresse anzugeben und der Wohnsitz oder Geschäftssitz in Deutschland zu bestätigen. Entscheidend ist der Sitz des Vertragspartners, nicht der Standort der verwalteten Ferienunterkunft.
Die Tarifdarstellung auf der Website lädt zur Bestellung ein. Der Kunde wählt einen Tarif und das Abrechnungsintervall und prüft die Angaben im anschließenden Bestellablauf. Vor dem abschließenden Bestellschritt kann er seine Angaben berichtigen oder den Vorgang abbrechen. Mit der ausdrücklich als zahlungspflichtig bezeichneten Bestätigung auf der Zahlungsseite gibt er eine verbindliche Bestellung ab. Der Anbieter nimmt sie durch die Bestätigung des Abonnements oder dessen Bereitstellung an. Ein bloßer Aufruf oder Abbruch der Zahlungsseite begründet kein kostenpflichtiges Abonnement.
Für Preis, Leistungsumfang, Beginn, Laufzeit und Abrechnung sind die beim Abschluss angezeigten Vertrags- und Tarifangaben maßgeblich. Die Vertragssprache ist Deutsch. Diese AGB können über die Druck- oder Speicherfunktion des Browsers aufbewahrt werden; für den konkreten Vertrag sind zusätzlich die Angaben und Bestätigungen des Bestellablaufs maßgeblich.
4. Kostenloser Testzugang
Dauer und Umfang des kostenlosen Testzugangs richten sich nach dem bei der Registrierung angezeigten Angebot. Missbräuchliche Mehrfachregistrierungen zur wiederholten Inanspruchnahme eines nur einmal angebotenen Tests sind nicht zulässig.
Der Testzugang wird nicht allein durch Zeitablauf in ein kostenpflichtiges Abonnement umgewandelt. Wird während der Testphase ausdrücklich ein kostenpflichtiger Tarif gebucht, ist der auf der Zahlungsseite angezeigte Abrechnungsbeginn maßgeblich. Ohne aktives Abonnement können nach dem Test keine neuen Aufenthalte angelegt werden. Bestehende Aufenthalte und die übrigen Daten können innerhalb der geltenden Tarifgrenzen weiterhin angesehen und bearbeitet werden. Die Daten werden nicht allein wegen des Testendes gelöscht. Für die Aufbewahrung gelten die in der Datenschutzerklärung beschriebenen Grundsätze.
5. Kostenpflichtige Tarife und Preise
Es gelten die vor der verbindlichen Bestellung angezeigten Preise, Währungen, Abrechnungsintervalle und Mengengrenzen. Gegenüber Verbrauchern ist der angezeigte Gesamtpreis einschließlich der anfallenden Steuern maßgeblich. Bei monatlicher oder jährlicher Abrechnung wird der ausgewählte Tarif im vereinbarten Intervall abgerechnet. Das Abrechnungsintervall schränkt zwingende Kündigungsrechte nicht ein.
Ein vom Kunden bestätigter Tarifwechsel kann Leistungsumfang, Kapazitäten und Preis verändern. Zeitpunkt und Abrechnung des Wechsels richten sich nach den dazu angezeigten Bedingungen. Rabatte und Empfehlungsgutschriften gelten nach dem jeweiligen Angebot. Aus diesen AGB ergibt sich kein einseitiges Recht des Anbieters, den Preis eines laufenden Vertrags zu erhöhen; Preisänderungen bedürfen einer wirksamen Vereinbarung.
6. Zahlung und Zahlungsdienstleister
Die Zahlung kostenpflichtiger Tarife wird über Stripe abgewickelt. Die verfügbaren Zahlungsmethoden und Fälligkeiten ergeben sich aus dem Bestellablauf. Stripe erhält die auf seiner Zahlungsseite eingegebenen Zahlungsangaben unmittelbar. feworga verarbeitet die für Vertragsverwaltung und Nachweise erforderlichen Zahlungsstatus-, Rechnungs-, Betrags- und Referenzdaten. Stripe ist Zahlungsdienstleister, nicht Anbieter der feworga-Software.
Bei fehlgeschlagenen Zahlungen kann eine Aktualisierung der Zahlungsmethode erforderlich sein. Eine Einschränkung des Zugangs wegen ausstehender Zahlungen erfolgt nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen; erforderliche Mahnungen oder Fristsetzungen und die Verhältnismäßigkeit sind zu beachten. Gesetzliche Zurückbehaltungs-, Leistungsverweigerungs- und Aufrechnungsrechte bleiben unberührt.
7. Laufzeit, Verlängerung und Kündigung
Die anfängliche Vertragslaufzeit und das Abrechnungsintervall ergeben sich aus dem gewählten Angebot. Die ordentliche Kündigung kann bereits während der anfänglichen Laufzeit zum Ende dieser Laufzeit erklärt werden. Eine vereinbarte Kündigungsfrist vor deren Ablauf beträgt gegenüber Verbrauchern höchstens einen Monat.
Gegenüber Verbrauchern verlängert sich ein nicht gekündigter Vertrag nach der anfänglichen Laufzeit nur auf unbestimmte Zeit und kann dann jederzeit mit einer Frist von höchstens einem Monat gekündigt werden. Das gilt auch bei jährlicher Abrechnung. Gegenüber Unternehmern richtet sich eine vereinbarte Verlängerung nach den bei Vertragsschluss ausgewiesenen Tarifbedingungen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund und weitere gesetzliche Beendigungsrechte bleiben in jedem Fall unberührt.
Eine Kündigung kann ohne Anmeldung per E-Mail an Angabe wird geladen. oder per Brief an die im Impressum genannte Anschrift erklärt werden. Bitte bezeichnen Sie das betroffene Konto beziehungsweise die Organisation und den gewünschten Beendigungszeitpunkt so, dass wir den Vertrag zuordnen können. Soweit für Ihr Abonnement eingerichtet, können Sie auch das Aboportal zur Kündigung nutzen. Eine Abmeldung aus dem Konto oder das bloße Nichtnutzen der Software ist keine Kündigung.
Der vertragliche Zugang bleibt bis zum wirksamen Vertragsende bestehen. Vorauszahlungen für Zeiträume nach einer wirksamen vorzeitigen Vertragsbeendigung werden nach den gesetzlichen Vorgaben abgerechnet und, soweit geschuldet, erstattet. Danach kann der Zugriff auf Lesen und Export beschränkt werden. Die Aufbewahrung und Löschung von Daten richtet sich nach der Datenschutzerklärung; eine Kündigung bewirkt nicht automatisch die sofortige Löschung aller Daten. Fehlen gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsschaltflächen oder die zugehörige Bestätigungsseite, bleibt insbesondere das Recht von Verbrauchern zur jederzeitigen Kündigung ohne Kündigungsfrist nach § 312k Abs. 6 BGB unberührt.
8. Verfügbarkeit und Änderungen
Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der vereinbarten Funktionen während der Vertragsdauer. Wartung, Sicherheitsmaßnahmen und technische Störungen können vorübergehende Unterbrechungen verursachen. Eine darüber hinausgehende bestimmte Verfügbarkeitsquote wird nur geschuldet, wenn sie vereinbart wurde. Die gesetzlichen Ansprüche bei Nichtbereitstellung oder Mängeln werden dadurch nicht eingeschränkt.
Erforderliche Aktualisierungen zur Erhaltung der Vertragsmäßigkeit, einschließlich Sicherheitsaktualisierungen, werden nach den gesetzlichen Vorgaben bereitgestellt. Änderungen darüber hinaus können aus triftigen Gründen erfolgen, etwa zur Anpassung an geänderte rechtliche Anforderungen, zur Abwehr konkreter Sicherheitsrisiken oder zur Erhaltung der Kompatibilität mit weiterentwickelten Browsern und technischen Schnittstellen. Gegenüber Verbrauchern dürfen dadurch keine zusätzlichen Kosten entstehen; sie werden klar und verständlich über die Änderung informiert.
Beeinträchtigt eine solche Änderung den Zugriff oder die Nutzbarkeit mehr als nur unerheblich, werden Verbraucher angemessen im Voraus auf einem dauerhaften Datenträger, etwa per E-Mail, über Merkmale und Zeitpunkt der Änderung sowie ihre gesetzlichen Rechte informiert. Sie können den Vertrag nach Maßgabe des § 327r BGB innerhalb von 30 Tagen unentgeltlich beenden. Die Frist beginnt mit dem Zugang der Information, bei späterer Änderung mit deren Zeitpunkt. Dieses Beendigungsrecht entfällt, wenn die unveränderte Nutzung ohne zusätzliche Kosten erhalten bleibt.
9. Pflichten der Nutzer
Der Kunde muss Zugangsdaten und Portal-Links schützen, Rollen und Berechtigungen aktuell halten, zulässige Inhalte eingeben und die gesetzlichen Rechte betroffener Personen beachten. Er darf feworga nicht für rechtswidrige, irreführende, diskriminierende, schädigende oder unberechtigte Zwecke nutzen, keine Schadsoftware hochladen, keine fremden Konten oder Mandanten angreifen und keine Sicherheits- oder Kapazitätsgrenzen umgehen.
Der Kunde ist für die von ihm eingegebenen Gäste-, Unterkunfts-, Finanz-, Vertrags- und Dokumentdaten sowie für die Richtigkeit eigener Auswertungen verantwortlich. Er muss vor der Veröffentlichung von Gastportal-Inhalten prüfen, dass die Veröffentlichung erlaubt ist. Vertragsvorlagen, Unterschriftsbilder und automatisch erzeugte Texte sind vom Kunden fachlich und rechtlich zu prüfen; feworga garantiert weder deren Rechtswirksamkeit noch die Einhaltung lokaler Melde-, Steuer- oder Mietvorschriften.
10. Inhalte, Dateien und Datensicherung
Der Kunde räumt dem Anbieter nur die für Speicherung, Sicherheitsprüfung, Verarbeitung, Anzeige und beauftragte Übermittlung seiner Inhalte erforderlichen Nutzungsrechte ein. Die Rechte an den Inhalten verbleiben beim Kunden oder den jeweiligen Berechtigten. Der Kunde muss zur Verarbeitung und Veröffentlichung berechtigt sein und erforderliche Einwilligungen einholen.
Der Anbieter schützt gespeicherte Inhalte mit angemessenen technischen Maßnahmen. Ergänzende eigene Sicherungen und die rechtzeitige Nutzung von Exportmöglichkeiten sind empfehlenswert; sie ersetzen nicht die vertraglichen Schutzpflichten des Anbieters. Der Funktionsumfang eines Exports richtet sich nach dem Angebot. Gesetzliche Auskunfts-, Datenübertragungs- und Herausgaberechte, insbesondere nach einer Vertragsbeendigung, bleiben unberührt.
11. Support und Zugriff auf Organisationsdaten
Für Fragen und Fehlermeldungen stehen die auf der Kontaktseite genannten Wege zur Verfügung. Ein Supportzugriff auf Organisationsdaten erfordert eine begründete, zeitlich begrenzte und ausdrücklich erteilte Freigabe. Er ist auf die betroffene Organisation und den freigegebenen Umfang beschränkt und wird protokolliert. Eine rein lesende Freigabe erlaubt keine Änderungen; Schreibzugriffe benötigen eine entsprechende Berechtigung.
12. Rechte an der Software
Die Rechte an der Software, ihrer Gestaltung und Dokumentation verbleiben beim Anbieter oder seinen Lizenzgebern. Der Kunde erhält für die Vertragsdauer ein einfaches Recht, die Software im vereinbarten Umfang für eigene Zwecke und mit den zugelassenen Teammitgliedern zu nutzen. Eine Weitervermietung der Software oder die Umgehung von Zugriffs- und Kapazitätsbeschränkungen ist nicht gestattet. Gesetzlich erlaubte Handlungen, insbesondere zwingende Rechte zur Untersuchung der Software und zur Herstellung von Interoperabilität, bleiben unberührt.
13. Mängelrechte und Haftung
Es gelten die gesetzlichen Rechte bei Nichtbereitstellung und Mängeln. Für Verbraucher gehören dazu bei Vorliegen der jeweiligen Voraussetzungen insbesondere Nacherfüllung, Minderung, Vertragsbeendigung und Schadensersatz nach den Vorschriften über digitale Produkte. Bitte melden Sie Fehler möglichst nachvollziehbar, damit sie untersucht werden können. Eine unterbliebene Meldung führt bei Verbrauchern nicht zum Verlust gesetzlicher Mängelrechte.
Für die Haftung des Anbieters gelten die gesetzlichen Vorschriften. Diese AGB enthalten keinen Ausschluss gesetzlicher Schadensersatzansprüche.
14. Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist in der Datenschutzerklärung beschrieben. Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, ist eine Vereinbarung nach Art. 28 DSGVO erforderlich; diese AGB ersetzen sie nicht. Der Kunde bleibt für die Rechtmäßigkeit seiner Datenverarbeitung und die Information seiner Gäste verantwortlich. Gesetzliche Datenschutzpflichten des Anbieters bleiben unberührt.
15. Widerruf für Verbraucher
Verbrauchern stehen bei Fernabsatzverträgen die gesetzlichen Widerrufsrechte zu. Die Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular erläutert Frist, Erklärung und Folgen. Der bloße Beginn der Softwarenutzung ist kein Verzicht auf das Widerrufsrecht. Eine Kündigung im Aboportal ersetzt nicht automatisch die Erklärung eines Widerrufs. Zwingende Verbraucherschutzrechte bleiben unberührt.
16. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Gerichtsstand ist gegenüber Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen der Sitz des Anbieters, soweit gesetzlich zulässig. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Stand: 12. September 2026